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“Ich habe keine Zeit”

Ich bin es leid mich selbst zu hören, wie ich sage: „Ich habe keine Zeit“. Deshalb habe ich den Satz aus meinem Alltag gestrichen. Zeit ist eine für alle Menschen gleich verteilte Ressource. Ganz anders als beispielsweise Kapital.

Es kommt ausschließlich darauf an, wie ich die Zeit nutze. Das bedeutet welche Prioritäten ich setze! 

Meine These: “Ich habe immer die Freiheit zu wählen, wie ich meine Prioritäten setze.”

Ab heute sage ich: „Für dieses … habe ich jetzt gerade keine Zeit, weil ich meine vorhandene Zeit gerade für eine andere Sache einsetze.“ Dieser Satz schafft in mir ein besonderes Bewusstsein.

Ich nutze alle Zeit dieser Welt

Ich setze meine Prioritäten und entscheide, wie ich mit dem wertvollsten Gut -neben Gesundheit- umgehe.

Zu lange habe ich mich in meinem Leben an der Dringlichkeit von Aufgaben orientiert. Manche Aufgaben habe ich bis zum letzten Moment vor mir hergeschoben. Das hat Druck und Stress ausgelöst und ich wusste an manchen Tagen vor lauter (plötzlich dringenden) Aufgaben nicht, wo mir der Kopf steht. Ich habe versucht meine Zeit zu „managen“. Ich habe professionelle Zeitplanbücher eingesetzt, unterschiedlichste Kalender und Ablagesysteme ausprobiert. Letztlich habe ich dadurch oft viel effizienter Dinge erledigen können, aber gestresst und müde war ich dennoch. Nach einer gewissen Anfangseuphorie habe ich die erlernten Techniken meist wieder verworfen – oft, weil diese recht zeitaufwändig waren… dann bin ich wieder mit dem guten alten Kalender gelandet.

Heute habe ich begriffen, dass der Kern eines effektiven und effizienten Prioritätenmanagements eigentlich ganz einfach zu beschreiben ist. Es ist auch keine besondere Geheimformel dafür notwendig. Man muss es nur ganz grundlegend verstehen, einfach und konsequent umsetzen und fortwährend üben fokussiert zu bleiben. Dann hat jeder von uns die Möglichkeit, alle Zeit der Welt zu nutzen.

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